Yin Yoga und die Kunst des Geschehenlassens

LALUMBRE Yoga & Pilates, Nidaugasse 11, 2502 Biel/Bienne

Das Leben besteht aus Gegensätzen (Yin & Yang), welche dennoch miteinander verbunden sind. Darin das Gleichgewicht zu finden ist eine Kunst welche Tag für Tag aufs Neue zu finden ist.

Dabei steht Yang für die Sonne (Tag), das aktive, männliche, starke, harte, helle, heisse, das Bewegte und Yin steht für den Mond (Nacht), das passive, weibliche, sanfte, weiche, kalte, ruhige, intuitive, kreative und dunkle.

Yin Yoga als tendenziell ruhige und passiv ausgeübte Yogarichtung, welche hauptsächlich liegend oder sitzend praktiziert wird und ist eine ideale Ergänzung zu den anderen eher aktiven respektive dynamischen Yogastilen bei LaLumbre.

Während die meisten (bewegten) Yogastile die Bewegung der Muskulatur anstreben, wird in dieser Yoga-Richtung das sogenannte „Yin-Gewebe“, also das Bindegewebe, die Bänder, die Gelenke, bis hin zu den Knochen und Organe bearbeitet.

Im Yin-Yoga verweilt man einige Minuten in einer Asana (Körperstellung) um sich zu entspannen und dem Körper Zeit zu geben um sich langsam zu öffnen. Ausserdem wirken ausgewählte Yin-Stellungen auf bestimmte Meridiane, öffnen die feinstofflichen Energiekanäle und fördern den Energiefluss. Der frei fliessende Atem gibt einem die Möglichkeit sich mit seiner Gedankenwelt auseinander zu setzen und so zur inneren Ruhe zu gelangen.

Yin Yoga lässt uns tiefe Selbstwahrnehmung und Entspannung erfahren und lehrt uns die Kunst des Geschehenlassens.

„Das Urprinzip bewegt sich und erzeugt Yang. Wenn die Bewegung ihr Ende erreicht, so wird sie still, und diese Stille erzeugt Yin. Wenn diese Stille ihr Ende erreicht, dann geht sie wieder in Bewegung über. So haben wir abwechselnd bald Bewegung, bald Ruhe. Sie beide bilden zusammen die Basis, von der aus durch Abtrennung Yin und Yang entstehen und auf der die beiden Modi ruhen.“ – Alfred Forke